Programm Industrie, Gewerbe und Klimakälte

Vorzeitiger Ersatz von HFKW Anlagen in Industrie, Gewerbe und Klimakälte

höhere Beitrags-sätze

HFKW Anlagen über der Leistungsgrenze müssen gemäss den Regelungen der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) am Ende ihrer Lebensdauer durch klimafreundliche Alternativen ersetzt werden. Ersetzen Sie Ihre HFKW-Anlage vorzeitig durch eine mit natürlichen Kältemittel betriebene Anlage und profitieren Sie von unseren Förderbeiträgen! Mit den verdoppelten Beitragssätzen leistet das Programm einen entscheidenden Beitrag an Ihre Investition!


Neu erhalten Kältefirmen nach erfolgreicher Projektumsetzung eine Vermittlungsprämie von 400.- Franken.


Vorteile einer neuen Anlage:

  • Tiefere Betriebskosten
  • Entspricht den hohen Anforderungen klimabewusster Kunden im Detailhandel
  • Erfüllt bereits heute die Klimaschutzauflagen von morgen
  • Kleineres Störungsrisiko


Anträge müssen zwingend vor dem Ausführungsentscheid eingereicht werden.



Vom Antrag zur Auszahlung

Vom Antrag zur Auszahlung – verwalten Sie Ihre Daten einfach und sicher mit unserer Projektverwaltung.


Anträge werden in der Regel durch die ausführende Kältefirma eingereicht und müssen durch den Besitzer der Anlage unterschrieben werden. Folgende Schritte sind vom Antrag bis zur Auszahlung des Förderbeitrages nötig:


  1. Bestimmen des voraussichtlichen Förderbeitrags mit Beitragsrechner
  2. Registrierung und Login
  3. Anmeldung und provisorische Förderzusage generieren (oder direkt zu 4.)
  4. Prüfen der Funktionstüchtigkeit der Bestandsanlage durch Kältefirma
  5. Einreichen des Antrags mit Nachweisdokumenten
  6. Antragsprüfung und Vertragsangebot durch die Stiftung KliK
  7. Umsetzung und Inbetriebnahme
  8. Einreichen der Projektdokumentation mit Nachweisdokumente der Umsetzung
  9. Prüfung Erfüllen der Teilnahmebedingungen
  10. Bei erfolgreicher Prüfung: Rechnungsstellung und Auszahlung des Förderbeitrags

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen für den vorzeitigen Ersatz von HFKW Anlagen


Zur Programmteilnahme müssen folgende Bedingungen kumulativ erfüllt sein:


Bestandsanlage:

  • HFKW-Kältemittel (siehe: klimaschädigende Kältemittel)
  • Alter: Inbetriebnahme vor weniger als 20 Jahren (oder 30 Jahren, falls ein Kompressor ausgewechselt wurde
  • Funktionstüchtigkeit: 5 Jahre Weiterbetrieb wäre möglich
  • Ordnungsgemässe Ausserbetriebnahme durch Fachperson


Ersatzanlage:

  • Mit klimafreundlichen Kältemitteln betrieben (siehe: geförderte Kältemittel).
  • Freiwilligkeit: Ersatz ist nicht vorgeschrieben oder betrieblich notwendig
  • Wirtschaftlichkeit: Ohne Förderbeitrag der Stiftung KliK trotz Stromeinsparung unwirtschaftlich
  • Offerte mit Leistungsgarantie Kälteanlagen


Allgemeine Hinweise:

  • Die Antragseinreichung muss vor dem definitiven Entscheid zur Ausführung der Anlage erfolgen . (siehe: Ausführungsentscheid).
  • Die erzielten Emissionsreduktionen werden an die Programmträgerschaft übertragen und können nicht anderweitig geltend gemacht werden (zB. Emissionshandelsystem)
  • Ein eingereichter Antrag bildet noch keine Zusage für einen Förderbeitrag der Stiftung KliK.
  • Nach Inbetriebnahme der Ersatzanlage sind innert 90 Tage alle erforderlichen Nachweisdokumente der Stiftung KliK einzureichen. Erst nach positiver Prüfung einer antragskonformen Umsetzung erfolgt die Auszahlung des vertraglich vereinbarten Förderbeitrags.
  • Es werden nur vollständig eingereichte Anträge inklusive aller Nachweisdokumente berücksichtigt.


Klimaschädigende Kältemittel

R23,

R125,

R134a,

R404A,

R407A,

R407C,

R407F,

R410A,

R413A,

R417A,

R422D (Isceon 29),

R422A (Isceon 79),

R507,

R507A.

Geförderte Kältemittel

Natürliche Kältemittel

wie z.B.


CO₂ (R744),

NH3 (R717),

Propan (R290),

Isobutan (R600a),


oder synthetische Kältemittel mit

Treibhauspotential GWP < 10

wie z.B.

HFO-Kältemittel.

Ausführungsentscheid

Datum der ersten massgebliche finanzielle Verpflichtung für das Projekt: Bestelldatum der Neuanlage oder Datum der Auftragsvergabe zur Bauausführung.

Nachweisdokumente

Benötigte Nachweisdokumente


Mit dem Antrag müssen folgende Nachweisdokumente eingereicht werden:


Bestandsanlage:

  • Zuordnung des Anlagentyps
  • Aktueller Bildnachweis der Anlage
  • Lageplan
  • Bestätigung der Funktionstüchtigkeit gemäss „Richtlinien zur Beurteilung des Anlagenzustandes
  • Nachweis von Baujahr, Kältemittel, Füllmenge und Kälteleistung, durch:

  1. Foto der Plakette mit den entsprechenden Angaben oder
  2. Kopien des Wartungshefts oder
  3. Kopie der Meldung an die SMKW oder
  4. andere Kopien aus der Anlagendokumentation


Nach Inbetriebnahme müssen folgende Nachweisdokumente eingereicht werden:


Bestandsanlage

  • Nachweis der Ausserbetriebnahme
  • Stromverbrauch


Ersatzanlage

  • Projektdokumentation
  • Offerte Ersatzanlage
  • Leistungsgarantie
  • Lageplan
  • Aktuelles Foto
  • Inbetriebnahmeprotokoll
  • Bauabrechnung
  • Stromverbrauch


Eine detaillierte Beschreibung der Anforderungen an die Nachweisdokumente finden Sie in der Wegleitung.


Programm Industrie, Gewerbe und Klimakälte

Kältemittelwechsel in bestehenden
HFKW-Anlagen von Industrie,
Gewerbe und Klimakälte

neues Förder-modul

HFKW-Anlagen verursachen über die gesamte Lebensdauer betrachtet, hohe Treibhausgasemissionen. Typische Kältemittel wie R404A dürfen gemäss der Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung ab 2020 nicht mehr eingeführt und nur noch recycliert verwendet werden, ab 2030 folgt ein Nachfüllverbot.


Das Programm fördert die Umrüstung von R404A auf R448A oder R449A, wodurch die Emissionen um mehr als die Hälfte reduziert werden. Investieren Sie schon heute in eine klimafreundliche Umrüstung Ihrer Anlage um von unseren Förderbeiträgen zu profitieren!


Vorteile der Umrüstung:

  • Konform mit Regelungen der ChemRRV
  • Klimafreundlicherer Weiterbetrieb der bestehenden Anlage
  • Förderbeitrag deckt ein grosser Teil der Umrüstungskosten


Anträge müssen zwingend vor dem Ausführungsentscheid eingereicht werden.

Vom Antrag zur Auszahlung

Vom Antrag zur Auszahlung – verwalten Sie Ihre Daten einfach und sicher mit unserer Projektverwaltung.


  1. Anträge müssen durch die ausführende Kältefirma eingereicht und durch den Besitzer der Anlage unterschrieben werden. Folgende Schritte sind dabei vom Antrag bis zur Auszahlung des Förderbeitrages zu durchlaufen: Bestimmen des voraussichtlichen Förderbeitrags mit Beitragsrechner
  2. Registrierung und Login
  3. Anmeldung und Förderangebot generieren
  4. Auftragserteilung mit Unterschrift des Förderangebots durch Kältefirma und Anlagenbesitzer
  5. Umsetzung und Dokumentation aller erledigten Arbeiten durch Kältefirma
  6. Einreichen der Projektdokumentation und Nachweisdokumente der Umsetzung
  7. Prüfung Erfüllung der Teilnahmebedingungen
  8. Bei erfolgreicher Prüfung: Rechnungsstellung und Auszahlung des Förderbeitrags

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen für den Kältemittelwechsel in bestehenden HFKW Anlagen


Für eine Programmteilnahme müssen folgende Bedingungen kumulativ erfüllt sein:


  • Umrüstung von R404A auf R448A oder R449A
  • Umrüstung ohne Umbau der Anlage
  • Durchführung eines Lecktests und Reparatur allfälliger Lecks
  • Kühlkreislauf noch mindestens zu 25% mit R404A gefüllt
  • Funktionstüchtigkeit: Weiterbetrieb fünf Jahre wäre möglich
  • Absicht des Anlagenbesitzers, Anlage mindestens fünf Jahre weiterzubetreiben
  • Regeneriertes R404A wäre zum Zeitpunkt der Umrüstung noch lieferbar
  • Ordnungsgemässe Umrüstung durch Fachperson
  • Ordnungsgemässe Vernichtung des abgesaugten Kältemittels
  • Wägen und Ausweisen des entnommenen und eingefüllten Kältemittels


Allgemeine Hinweise:

  • Die Antragseinreichung muss vor dem definitiven Entscheid zur Ausführung der Anlage erfolgen . (siehe: Ausführungsentscheid).
  • Die erzielten Emissionsreduktionen werden an die Programmträgerschaft übertragen und können nicht anderweitig geltend gemacht werden (zB. Emissionshandelssystem)
  • Ein eingereichter Antrag bildet noch keine Zusage für einen Förderbeitrag der Stiftung KliK.
  • Nach der Umrüstung sind alle erforderlichen Nachweisdokumente der Stiftung KliK innert 90 Tagen einzureichen. Erst nach positiver Prüfung einer antragskonformen Umsetzung erfolgt die Auszahlung der vertraglich vereinbarten Förderbeiträge.
  • Es werden nur vollständig eingereichte Anträge berücksichtigt.


Umbau der Anlage

Ersatz Verdichter

Kapazitätsveränderungen des Kältekreislaufs

Änderungen an Kälteverbrauchsstellen (zB. Kühlmöbel)


Der für die Umrüstung notwendige Ersatz von Kleinteilen gilt nicht als Umbau der Anlage.

Ausführungsentscheid

Datum der ersten massgebliche finanzielle Verpflichtung für das Projekt: Bestelldatum der Neuanlage oder Datum der Auftragsvergabe zur Bauausführung.

Nachweisdokumente

Benötigte Nachweisdokumente


  • Auftragsbestätigung: Förderangebot, unterzeichnet von Kältefirma und Anlagenbesitzer
  • Aktuelles Foto der Anlage
  • Nachweis von Baujahr, Kältemittel, Füllmenge und Kälteleistung:
  • Foto der Plakette mit den entsprechenden Angaben oder
  • Kopien aus dem Wartungsheft oder
  • Kopie der Meldung an Meldestelle SMKW oder
  • andere Kopien aus der Anlagendokumentation oder
  • Bestätigung der Funktionstüchtigkeit gemäss „Richtlinien zur Beurteilung des Anlagenzustandes“
  • Arbeitsrapport (ausgeführte Arbeiten, Mengen des abgesaugten und eingefüllten Kältemittels, mit Datum und Unterschrift)
  • Projektabrechnung
  • Entsorgungsnachweis (VeVa-Begleitschein mit Auftrag zur Vernichtung)